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Alle hier aufgeführeten Tipps sind größtenteils auch für die FS-Versionen 2000 und 2002 anwendbar!
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Die B747 des FS9 liegt in der Luft wie oben schon beschrieben. Da es nicht möglich ist, die
Fluglage durch Korrektur bestimmter Parameter in der Aircraft.cfg zu normalisieren, habe ich folgende Variante
entwickelt:
In die Aircraft.cfg wird ein Abschnitt eingefügt, der Pseudo-Flaps simuliert. Diese Flaps sind in der
Null-Stellung bereits zu 13 Grad ausgefahren und bewirken so eine vernünftige Fluglage (die selbstverständlich noch durch
das Treibstoffgewicht beeinflusst wird). Verschlechterungen der Flugdynamik konnten dabei nicht festgestellt werden, weder im
Reiseflug auf FL350, noch bei Start oder Landung.
Beim Landen sollten die Klappenstellungen den folgenden Geschwindigkeiten angepasst werden:
250 knt = 0°
230 knt = 1°
210 knt = 5°
190 knt = 10°
170 knt = 20°
170 Knoten ist die Geschwindigkeit, die kurz
vor Erreichen des Gleitpfades anliegen sollte. Nach Erreichen des Gleitpfades Fahrwerk raus, Geschwindigkeit auf ca. 140 knt im
Autopiloten einstellen, und Klappen bei etwa 155 knt auf 25° und bei 145 knt voll ausfahren. So bleibt der Flieger stets in
einer stabilen Fluglage.
Hier nun der Abschnitt, der in die Aircraft.cfg kopiert werden muß (der Übersichthalber am
besten unter den Abschnitt [Flaps.1]):
[flaps.2]
type = 1
span-outboard = 0.8
extending-time = 25
flaps-position.0 = 13
flaps-position.1 = 15
flaps-position.2 = 17
flaps-position.3 = 20
lift_scalar = 0.7
drag_scalar = 0.9
pitch_scalar = 0.9
system_type = 1
Zusätzlich sollte der Luftwiderstand etwas verringert
werden, falls noch nicht geschehen:
[flight_tuning]
parasite_drag_scalar = 0.8
induced_drag_scalar = 0.8
Und so sieht das ganze Vorher und Nachher aus (bei
einem Tankinhalt von 13%, einer Geschwindigkeit von 210 knt und der Klappenstellung 5°):

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Nach der Installation des neuen Internet Explorer 7 (Beta2) lässt sich der FS9 u.U. nicht mehr
starten oder er stürzt z.B. bei Aufruf des Kniebrettes ab.
Solange es noch kein entsprechendes Update
(ob für den IE oder den FS) gibt, reicht es, wenn man die Datei Oleacc.dll im Hauptverzeichnis des
FS9 z.B. in Oleacc.bak umbenennt. Dadurch werden die beschriebenen Probleme beseitigt. Alternativ
kann die Datei nach einer Sicherung auch komplett gelöscht werden. Sie wird vom FS9 nicht benötigt und es
gibt auch keine Auswirkungen auf die Grafik, den Traffic oder Sonstiges.
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Ein leidiges Thema in den Foren ist immer wieder die Suche nach der FS9.cfg. Mit dem FlusiFix
hat man da keine Probleme. Man klickt einfach auf den Button "FS9-Editor", und schon
steht die Datei bereit. Dabei ist es dem FlusiFix vollkommen egal, ob man in den Ordneroptionen des
Explorers "Alle Dateien und Ordner anzeigen" aktiviert oder deaktiviert hat! Um den
Pfad zur FS9.cfg noch einmal aufzuzeigen (zumindest für WindowsXP):
C:\Dokumente und
Einstellungen\USERNAME\Anwendungsdaten\Microsoft\FS9\FS9.cfg
Um die Datei zu finden, muss
aber wie oben schon beschrieben folgende Einstellung im Windows-Explorer vorgenommen werden: Oben im
Menü auf "Extras" und dort im Pulldownmenü auf "Ordneroptionen"
klicken. Es öffnet sich ein Fenster, in welchem man den Reiter "Ansicht" auswählt.
Dort sucht man in den "Erweiterten Einstellungen" den Ordner "Versteckte
Dateien und Ordner" und aktiviert den Eintrag "Alle Dateien und Ordner anzeigen".
Aber es geht auch ohne die für viele Anfänger immer noch zu komplizierte Vorgehensweise. Microsoft
selber gibt hier eine einfache Möglichkeit mit folgendem Tipp:
1. Klicke auf "Start" und
dann auf "Ausführen"
2. Gebe nun im sich öffnenden Fenster folgende Zeile
ein: %appdata%\Microsoft\FS9
3. Bestätige die Eingabe mit "OK" und sofort
öffnet sich der Ordner mit der FS9.cfg, die nun bearbeitet werden kann.
Auch bei dieser
Methode ist es vollkommen egal, ob man "Alle Dateien und Ordner anzeigen" aktiviert
oder deaktiviert hat!
Zu finden sind dieser und viele weitere Tipps auf der neuen Flight Simulator-Homepage
von Microsoft.
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Viele Nutzer des FS2004 interessiert ganz besonder der Abschnitt [Terrain] in der FS9.cfg. Microsoft hat nun auf seiner FS2004-Homepage einiges dazu veröffentlicht, hält sich aber mit einer ausführlichen Beschreibung der verschiedenen Einträge vornehm zurück.
TERRAIN_ERROR_FACTOR=100.000000
This is a value from 0 to 100 that control the DEM radius
(it is linear in area)
Dieser Wert sollte auf 100.000000 stehen. Er bestimmt z.B. eine
detailliertere Anzeige von Bergen in großer Entfernung. Beeinflusst wird dieser Wert u.a. im FS9-Menü
unter "Optionen - Einstellungen - Anzeige - Szenerie" über den
Regler "Geländemusterkomplexität" (Regler ganz nach rechts = 100).
TERRAIN_MIN_DEM_AREA=90.000000
This the lowest value used to calculate the DEM radius
based upon the TERRAIN_ERROR_FACTOR
Dieser Wert kann versuchsweise von 10.000000 bis
etwa 90.000000 eingestellt werden und dient, wie beschrieben, zur Berechnung des DEM-Radius
in Abhängigkeit vom eingestellten Wert bei TERRAIN_ERROR_FACTOR.
TERRAIN_MAX_DEM_AREA=100.000000
This is the highest value used to calculate the DEM
radius
Das ist das Gegenstück zum vorherigen Eintrag. Der Wert 100.000000 sollte so
belassen werden.
TERRAIN_MAX_VERTEX_LEVEL=19
This control the DEM resolution: 18 = 150m DEM, 19 = 75m
DEM, 20 = 37m DEM, 21 = 19m DEM
Hier wird festgelegt, in welcher Auflösung die Texturen angezeigt
werden. Die 19 sollte nur geändert werden, wenn bestimmte fotorealistische Texturen dies erfordern!
TERRAIN_TEXTURE_SIZE_EXP=8
This controls the terrain texture size. Valid values are
8 = 256x256, 7 = 128x128, 6 = 64x64
Dieser Wert bestimmt maßgeblich die Anzeigequalität (Auflösung)
der Texturen und sollte unter allen Umständen auf 8 gelassen werden. Beeinflußt werden kann
er mit dem Regler "Geländestrukturgröße" (Regler ganz nach rechts auf HOCH = 8).
TERRAIN_AUTOGEN_DENSITY=4
This controls the autogen density
Hier wird die
Darstellungsdichte der autogenen Szenerie bestimmt und kann je nach Rechnerleistung eingestellt
werden. Am einfachsten macht man das über den Regler "Automatisch generierte Dichte".
TERRAIN_USE_GRADIENT_MAP=1
This turns on/off the gradient map (cliffs)
Dies ist ein
Schalter, der immer auf 1 stehen sollte (ON). Steht er auf 0 (OFF), werden bestimmte
Terrain-Einstellungen unwirksam!
TERRAIN_EXTENDED_TEXTURES=1
This turns on/off the extended texture ring
Auch dies ist
ein Schalter der auf 1 stehen muß, weil sonst die nachfolgenden Einstellungen unwirksam
bleiben! Als Schalter dient im Menü die Box "Erweiterte Geländestrukturen".
TERRAIN_DEFAULT_RADIUS=4
This is the default radius in textures for all rings, default
is 2.5
Dieser Wert kann bis auf 4 erhöht werden, und bestimmt die Abstufungen der Texturen
von Scharf (geringe Entfernung) bis Verschwommen (weite Entfernung). Höhere Werte werden vom FS9 ignoriert!
TERRAIN_EXTENDED_RADIUS=4
This is the radius used for the inner ring when the extended
texture ring is turned on, default is 4.0
Hiermit kann in gewissen Grenzen der Texturmatsch
beseitigt werden. D.h., die Texturen werden je nach Entfernung schärfer gezeichnet. Empfohlen wird
ein Wert von 4. Höhere Werte, wie sie in verschiedenen Foren beschrieben werden, bringen
keine weitere Verbesserung, sondern werden vom FS9 ignoriert!
TERRAIN_EXTENDED_LEVELS=4
This is the number of rings to add when using extended texture
rings, default is 1
Dieser Wert kann auch versuchsweise bis auf 4 erhöht werden, und steht
im Zusammenhang mit TERRAIN_EXTENDED_RADIUS.
Die Beschreibungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit/Richtigkeit! Für das beste Ergebnis muß man mit verschiedenen Einstellungen experimentieren.
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Im FlusiFix gibt es in der Rubrik "FS9.cfg" den
Menüpunkt "Schnellverstellung". Damit kann man einen neuen Wert für die
MaxLateralRate im Abschnitt [SLEW] einstellen, der die Steuerung mit dem Joystick im
Schnellverstell-Modus korrigiert.
Bei gleichzeitiger Verwendung
von "AISmooth V1.11" (Freewareversion) oder der Paywareversion
aus "Traffic2005" kann es aber mit dem korrigierten Wert Probleme bei der
internen Steuerung des AI-Traffics geben. Deshalb sollten sich alle Anwender die neue
Version "AISmooth V1.12" runterladen. Dort wurde dieses Problem behoben, so daß
beide Programme wieder uneingeschränkt nebeneinander genutzt werden können.
Zu finden
ist die neue Version auf Michael Sagners Homepage.
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Benutzer von MT2004 werden mit Sicherheit die ATC-Anweisung für
die "VFX" kennen, sie möge doch endlich auf ihre vorgeschriebene Flughöhe
steigen. Es handelt sich hierbei um die "VF600 Mission" im
Ordner "VF600W_MY". Egal wo man fliegt, irgendwann kommt diese Meldung und wird
dann alle paar Sekunden wiederholt. Das Problem ist dabei nicht das ATC, sondern die Flugdynamik
der Maschine. Denn selbst wenn sie wollte - mit den verkorksten Einstellungen in der Aircraft.cfg
hat sie keine Chance die geforderte Höhe zu erreichen.
Mit einer kleinen Korrektur kann man das
Problem beheben. Dazu wird in der Aircraft.cfg im Abschnitt [flight_tuning] der Luftwiderstand
und zusätzlich im Abschnitt [WEIGHT_AND_BALANCE] das Gewicht der Sitze verringert. Mit diesen
Einstellungen ist dann Schluß mit den nervigen Anweisungen.
[WEIGHT_AND_BALANCE]
...
station_load.0 = 100, -7.125, -0.81, 0.0
station_load.1 = 100
, -7.125, 0.81, 0.0
station_load.2 = 100, -9.842, -0.81, 0.0
station_load.3
= 100, -9.842, 0.81, 0.0
station_load.4 = 97, -11.900, 0.00, 0.0
...
//Bei den
Stationen 0-3 das Gewicht der Sitze auf 100 ändern!
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Im FS9-Menü bei OPTIONEN - EINSTELLUNGEN - VERKEHR kann man Einstellen, daß die Flugzeuge mit unterschiedlichen Informationen beschriftet werden. Dazu gehören z.B. der Hersteller, das Model, die Entfernung usw. Es gibt aber noch mehr Anzeigemöglichkeiten, die nur in der FS9.cfg aktiviert werden können.
| [AContain] | 0 = deaktiviert / 1 = aktiviert |
| ShowLabels= | Anzeige der Beschriftungen aktivieren (Menü) |
| ShowUserLabel= | Eigenes Flugzeug auch beschriften (Menü) |
| ShowLabelManufacturer= | Hersteller anzeigen (Menü) |
| ShowLabelModel= | Modell anzeigen (Menü) |
| ShowLabelTailNumber= | Flugzeugnummer (Menü) |
| ShowLabelDistance= | Entfernung des AI-Fliegers (Menü) |
| ShowLabelAltitude= | Höhe der Maschine (Menü) |
| ShowLabelAirline= | Airline (Nur über FS9.cfg) |
| ShowLabelAirlineAndFlightNumber= | Flugnummer (Nur über FS9.cfg) |
| ShowLabelFlightPlan= | Flugplan - Start/Zielflughafen (Nur über FS9.cfg) |
| ShowLabelContainerId= | Container-ID (Nur über FS9.cfg) |
| ShowLabelAirspeed= | Geschwindigkeit (Nur über FS9.cfg) |
| ShowLabelHeading= | Kurs (Nur über FS9.cfg) |
Wurden mehrere Anzeigen ausgewählt, wechseln diese in einem bestimmten Intervall, der im Menü von 1 - 5 Sekunden eingestellt werden kann. Und natürlich bietet auch der FlusiFix diese Einstellmöglichkeiten.
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Im Effects-Ordner des FS9 befindet sich die Datei fx_contrail_s.fx, die von keiner Funktion des FS9 benutzt wird. Das hat mich natürlich neugierig gemacht und ich habe herausgefunden, daß durch diese Datei kurze schmale Kondensstreifen dargestellt werden, wie sie auch bei einigen AddOn-Maschinen an den Flügelspitzen zu sehen sind. Die Vermutung liegt nahe, daß die Datei von MS genau dafür vorgesehen war. Nur leider wird sie, wie schon beschrieben, von keiner Funktion verwendet. Dadurch gibt es leider auch keine Möglichkeit die Datei in den Abschnitt EFFECTS der Aircraft.cfg einzubinden, so daß diese Kondensstreifen wie die normalen Streifen erst in großen Höhen erscheinen. Wer sie aber trotzdem bei seinen Fliegern sehen will, hat die Möglichkeit sie entweder über die Lichter oder das Smokesystem zu aktivieren. Das geht folgendermaßen:
In der Aircraft.cfg (hier als Beispiel von der 747) sucht man den Abschnitt LIGHTS und dort die Einträge für die Positionslichter.
Will man die Kondensstreifen über die Lichter einschalten müssen nun folgende Zeilen eingefügt werden, wobei man die Werte der Positionslichter übernimmt und dabei den ersten Wert etwas erhöht. Das hat zur Folge, daß die Kondensstreifen nicht direkt an den Flügelspitzen sondern etwas weiter hinten entstehen. Den richtigen Wert kann man durch Testen im FS ermitteln. Sollten sich die Positionslichter nicht direkt an den Flügelspitzen befinden, muß der mittlere Wert etwas erhöht werden. Durch Testen findet man schnell die richtige Zahl. Zu beachten ist auch immer die richtige fortlaufende Nummerierung der Zeilen!
Der Nachteil dieser Methode ist, daß die Streifen immer entstehen wenn die Lichter eingeschaltet sind, also auch am Boden. Die bessere Möglichkeit ist das Einbinden über das Smokesystem. Das braucht man erst zu aktivieren, wenn man schon etwas an Höhe gewonnen hat. Hierbei ist aber zu beachten, daß sich die Koordinaten gegenüber den Lichtern verschieben. Der erste Wert kommt an die zweite Stelle, der zweite Wert an die dritte Stelle und der dritte Wert an die erste Stelle. Auch das Komma am Ende der Zeile entfällt hier.
Ist der Abschnitt Smokesystem nicht vorhanden, fügt man ihn komplett irgendwo in die Aircraft.cfg ein:
Für die Effect-Datei kann natürlich auch jede andere für Wing-Contrails programmierte Datei verwendet werden, zumal die Originaldatei wirklich nur ganz kleine Streifen hervorbringt.
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Im FS9 bilden die Kondensstreifen am Ende einen unnatürlichen und häßlichen Klumpen. Warum das so
ist, kann uns wohlnur M$ beantworten, zumal nur ein paar kleine Änderungen an der FX-Datei notwendig
waren, um das Erscheinungsbild der Streifen zu korrigieren. Zusätzlich habe ich noch die Anzeigedauer
von 30 auf 180 Sekunden gesetzt. Dadurch verschwinden die Streifen bei AI-Fliegern nicht mehr so
schnell, was besonders bei viel AI-Verkehr visuell besser aussieht. Einen Einfluss auf die Framerate
konnte ich bei meinen Tests nicht verzeichnen. Sollte es aber dennoch bei sehr viel nachträglich
installiertem Traffic dazu kommen, dann sollte man den Wert verringern.
Zu Bewerkstelligen ist die
Korrektur natürlich wieder problemlos mit dem FlusiFix.

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In amerikanischen und nun auch in deutschen Foren kursiert seit längerem ein Tipp, um die Framerate
deutlich zu Erhöhen. Dieses wird durch das Deaktivieren der Datei Default.xml im Ordner
Autogen des FS9 erreicht. Diese Datei enthält Objekte, auf die man gut und gern verzichten
kann. Das sind u.a. Fastfood-Gebäude, Schulen, Telefonmasten, Tankstellen, Eisberge usw. Durch Öffnen
mittels Doppelklick auf die Datei im Explorer kann man sich den Inhalt genauer ansehen. Es sind alles
Objekte, die zusätzlich zur normalen autogenen Szenerie dargestellt werden und enorme Frameratefresser
sind. Die autogene Szenerie wird weiterhin ganz normal angezeigt mit Brücken, Strommasten etc., nur
eben ohne besagte Objekte.
Das Deaktivieren dieser Datei erfolgt ganz einfach durch Umbenennen in
z.B. Default.bak.
Ein weiterer Tipp dazu ist, in der FS9.cfg im Abschnitt [GRAFICS] den Wert in der Zeile TERRAIN_USE_VECTOR_OBJECTS von 1 auf 0 zu ändern. Hierdurch wird zusätzlich erreicht, daß bestimmte autogene Objekte wie Brücken, Hochhäuser, Autobahn-Schilder und dergleichen, die in der Terrain.cfg definiert sind, auch nicht mehr angezeigt werden. Auch hierbei sind die normalen Szeneriegebäude (Hochhäuser, Brücken ...) nicht von der Änderung betroffen und werden weiterhin angezeigt.
Nach Aussagen vieler Simmer in diesen Foren, haben sich dadurch bei Ihnen Schlagartig die FPS um bis zu 5 erhöht, bzw. bei wem diese vom System her schon gut waren, hat sie sich zusätzlich stabilisiert. D.h., sie bleibt nahezu konstant. Auch gehen dadurch die FPS bei langen Flügen nicht mehr nach und nach in den Keller bis sich der Rechner irgendwann aufhängt. Ein Bug, wobei der Flusi irgendwann mit den Textur- und Vektordaten durcheinanderkommt.
Zu erwähnen ist noch, daß es vereinzelt zu Problemen mit der Anzeige der Szenerie (bläuliche Stellen) oder auch dem Panel (fehlende Gauges) kommen kann. Dies lag aber nach Aussagen der Betroffenen am AntiAliasing, welches zur Problembeseitigung im Grafikkarten-Menü nur auf Anwendung gestellt werden mußte. Auf anderen Systemen funktionierte das ganze erst, nachdem der Rechner einmal runtergefahren und wieder gestartet wurde. Und schließlich läßt sich das ganze natürlich auch ohne weiteres wieder Rückgängig machen. Einfach die Datei wieder richtig umbenennen und die Zeile aus der FS9.cfg wieder mit dem Wert 1 versehen.
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Wenn die FS9.cfg fehlerhaft ist oder andere undefinierbare Fehler im Flusi auftreten, wird oft der Tipp gegeben, die FS9.cfg zu löschen und den Flusi neu zu starten. Da es sich bei der Datei aber um eine versteckte Datei handelt und normalerweise nicht zum Bearbeiten erreichbar ist, bietet uns MS eine andere, eigentlich sehr komfortable Möglichkeit sie zu reparieren. Im Startmenü (nicht mit Start-Bildschirm verwechseln) muß man nur im Ordner Fehlerbehandlung auf Standard-Einstellungen klicken. Dadurch wird der FS2004 wieder mit den Grundeinstellungen wie nach der Installation gestartet und die FS9.cfg sowie Tastatur- und Joystickzuordnungen dahingehend korrigiert.
Ein weiterer Menüpunkt dort ist der Abgesicherte Modus, in dem der FS2004 treiberunabhängig ausgeführt wird. Zu empfehlen ist das bei häufigen Abstürzen oder Unterbrechungen des Programms. Hierbei läßt sich schnell erkennen, ob ein Problem mit der Hardware besteht.
Beide Tipps stehen ausführlicher in der Info.rtf im FS2004-Hauptverzeichnis. Diese und auch die Konfigurationsdatei sollten eigentlich alle Anwender gelesen haben, was leider nicht der Fall ist. Es werden dort zwar nicht alle Fragen beantwortet, aber so manches Problem hätte sich damit schon von alleine erledigt und viele sich laufend wiederholende Hilfe-Postings in den Foren wären nicht notwendig.
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Bekanntlich kann man nach Aktivieren des Pushback mit Umschalt + P die Fahrtrichtung nach links und rechts mit den Tasten 1 und 2 wählen. Will man nun die Drehbewegung früher beenden, um die Fahrtrichtung zu ändern, muß das nicht durch Stoppen der Maschine mit Umschalt + P geschehen. Es geht auch mit der Taste 4 ohne die Fahrt zu unterbrechen. Die Maschine fährt dadurch weiter rückwärts. Man kann dann auch wieder mit 1 oder 2 eine neue Drehbewegung wählen. Weiterhin läßt sich der Pushback mit der Taste 3 stoppen.
Eigenartigerweise funktioniert das nicht immer. Man darf zwischendurch auch keine andere Taste betätigen oder etwas auf dem Panel verstellen. Ein Sichtwechsel beendet ebenfalls die Funktion der Taste 4.
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Auf manchen Systemen wird die Runway-Beleuchtung zu groß dargestellt, was maßgeblich von der Grafikkarte und dem verwendeten Treiber abhängig ist. Wer das Problem hat, kann die Lichter durch Hinzufügen folgender Zeilen im Abschnitt [Display] der FS9.cfg verkleinern (der Defaultwert ist 1.0):
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Mehrmals schon erreichte mich die Frage, was der Abschnitt [VirtualCopilot] in der FS9.cfg bedeutet. Dahinter verbirgt sich schlicht und einfach das mehr oder weniger sinnvolle Fenster mit den Flugtipps (Sie müssen die Handbremse lösen... usw). Aktivieren bzw. deaktivieren kann man die Option im Menue Luftfahrzeug - Realitätsgrad-Einstellungen bei Flugtipps anzeigen.
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Im FS2004 sind wiederum nur ein paar wenige Fluggesellschaften in der Airlines.cfg (befindet
sich im Ordner Aircraft) enthalten. Man kann sich auch nur diese im Flugzeugauswahl-Menü für seine Flieger
aussuchen. Das kuriose ist, daß man per Hand in die Aircraft.cfg's der Flieger LUFTHANSA,
AIR FRANCE usw. eintragen kann und auch vom ATC mit iesen Namen angesprochen wird. Ebenfalls sind
diese Fluggesellschaften im Auswahlmenü wählbar. Beendet man nun den Flusi und schaut sich die
Airlines.cfg an, wird man feststellen, daß besagte Namen der Gesellschaften dort vom Flusi
nachgetragen wurden.
FAZIT: Wer seine Airlines.cfg im FS2002 schon mit allen vom Flusi
erkennbaren Fluggesellschaften erweitert hat, kann diese Datei ebenfalls im FS2004 nutzen. Die Originaldatei
sollte man zur Sicherheit natürlich vorher sichern bzw. einfach umbenennen.
Wer die Datei nicht hat, kann sie sich auch einfach vom FlusiFix erstellen lassen!
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Wer sich im FS2002 mit den entsprechenden Files die Piper Cherokee 180, McDonnel-Douglas/Boing MD-83 sowie die De Havilland Dash 8-100 flugfähig gemacht hat, kann das auch im FS2004 tun. Man kann auch problemlos die kompletten Ordner dieser Flugzeuge aus dem FS2002 in den Aircraft-Ordner des FS2004 kopieren. Zuvor jedoch sollten dann die Original-Ordner in ein Sicherheitsverzeichnis verschoben werden! Und natürlich sind auch die F4U-1A Corsair, Sopwith Camel und Cessna Skylane 182R RG des FS2002 weiterhin im FS2004 nutzbar. Auch hier werden einfach die Ordner aus dem FS2002 in den FS2004 kopiert.
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Realität hin, Realität her - um die verschiedenen Gegenden im FS2004 zu erkunden ist es einfacher, wenn der Autopilot nur die Höhe hält und nicht zusätzlich dieses störende LVL einschaltet. Wer also lieber mit dem Joystick den Kurs bestimmen will fügt einfach folgende Zeilen im Abschnitt [autopilot] der Aircraft.cfg seiner Flieger ein. Der Defaultwert ist 1. Der entsprechende Flieger muß natürlich über einen Autopiloten verfügen; beim Helicopter z.B. bewirkt der Zusatz nichts.
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Um den Startbildschirm des FS2004 zu umgehen und gleich einen Flug zu starten muß in der FS9.cfg folgender Wert von 1 auf 0 geändert werden (Hierbei ist aber zu beachten, daß die Szenerie-Bibliothek nur über den Startbildschirm zu erreichen ist. Wer dort Änderungen vornehmen will, muß erst den Wert wieder auf 1 setzen!):
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Einer der besten Tipps um die verwaschenen und unscharfen Texturen am Boden zu beseitigen, wurde auf Taxiway.de veröffentlicht. Dazu wird in der FS9.cfg untenstehende Zeile geändert. Der Defaultwert ist 0.000000. Auf meinem System hat die Änderung Wunder bewirkt. Also, einfach ausprobieren und staunen!
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Wenn die Flugzeugtexturen unscharf dargestellt werden, liegt das an einer falschen Einstellung der MIP-Zuordnung in den Hardware-Einstellungen des FS2004. Das Problem konnte ich auf meinem System beseitigen, indem ich den entsprechenden Regler auf den Wert 6 gestellt habe (vorher stand der Regler auf 4). Der Wert 8 brachte eine Verschlechterung der Bodentexturen!
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Im EFIS-Menü (sichtbarmachen des Flugweges) wurden bei Abstand der Führungslinien die Optionen Minimum und Maximum verwechselt. Will man also einen großen Abstand einstellen muß man Minimum wählen, bei kleinem Abstand Maximum.
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Wenn der Umkehrschub über die Taste F2 nicht richtig funktioniert liegt es daran, daß sich die meisten Joysticks nur unzureichend kalibrieren lassen. Wer solch ein Problem hat, kann das in der FS9.cfg korrigieren. Dazu wird im Joystick-Abschnitt unter der Zeile AXIS_THROTTLE_SET der Defaultwert bei AXIS_SCALE von 127 auf 150 geändert.
Für den Umkehrschub muß der Schubregler des Joysticks natürlich auf Null stehen. Beendet wird der
Umkehrschub mit der Taste F1!
Die Zahl im Abschnitt ({68710DF0...) muß nicht unbedingt mit
meiner übereinstimmen, aber das ist egal. Auch muß in der besagten Zeile nicht 06 stehen. Das kann
auch z.B. 02 sein. Beides ist vom verwendeten Joystick abhängig.
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Bei schlecht programmierten Fliegern kommt es immer wieder vor, das sie plötzlich zu Schlingern anfangen (z.B. die Concorde aus dem FS2000 oder auch einige Freeware-Flieger haben dieses Problem). Nur mit Mühe kann man dann die Maschine gerade halten und selbst der AP ist dabei überfordert. Aber auch diesen Fehler kann man abstellen. Dazu wird in der Aircraft.cfg des Problemfliegers folgender Wert nach unten korrigiert:
Der Defaultwert ist 1.0 und wird einfach in Einer- oder Zweierschritten solange verringert, bis das Schlingern verschwunden ist. Wer möchte, kann das natürlich einfach mit dem FlusiFix erledigen.
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Oftmals heben die Flieger beim Start trotz völlig zurückgezogenem Joystick nur schwer von der Piste ab,
weil die Maschine nicht richtig ausgetrimmt ist. Hier muß man dann kräftig über die Tastatur nachtrimmen
(Taste 1 des Ziffernblocks), was bei der Schwerfälligkeit der Tastaturreglung nicht gerade einfach ist. Dazu
kommt noch, das manche Panels keine Elevator-Trim-Anzeige besitzen, was die Sache noch weiter erschwert. Und
gleichzeitig soll man sich dabei auch noch auf die Maschine konzentrieren.
In den FLT-Dateien gibt
es eine Möglichkeit die Trimmung dauerhaft zu korrigieren. Hierzu muß im Abschnitt [Controls]bzw. wenn
dieser nicht existiert, im Abschnitt [Controls.0] folgender Wert geändert werden:
Der Mittelwert ist 050.00. Sinnvoll sind Werte bis 060.00, was natürlich vom benutzten Flieger und seinem Startgewicht abhängt. Nach dem Abspeichern eines neuen selbsterstellten Fluges sollte man die zugehörige FLT-Datei ebenfalls dahingehend korrigieren, da der Flusi dort die gerade aktuellen Werte abspeichert. Und natürlich läßt sich das ganze auch wieder mit einem Mausklick im FlusiFixerledigen...
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Wer bei einem seiner Flieger das Problem mit dem Wippen der Nase hat, kann versuchen, dieses durch Erhöhen des u.a. Wertes im Abschnitt [pitot_static] der Aircraft.cfg des Problemfliegers zu beseitigen. Der Defaultwert ist 1 und kann in Zehnerschritten bis auf 100 erhöht werden.
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Wenn sich einige Werte im Autopiloten, wie z.B. das Halten der Höhe nach unten, nicht korrekt einstellen
lassen, liegt das an einer falschen Einstellung bei Optionen - Einstellungen - International.
Hier sollte bei der deutschen Version des Flusis für Maßeinheiten die Einstellung Metrisch
Höhenmesser in Fuß) gewählt werden und nicht das Amerikanische System.
Weiterhin können dort auch die Koordinaten der Längen- und Breitengrade geändert werden. Die Voreinstellung Breite = Nördlich und Länge = Westlich sollte aber im allgemeinen und gerade von Anfängern so belassen werden.
In der FS9.cfg sieht das dann folgendermaßen aus:
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Viele Simmer stehen vor dem Problem, daß sich die Joystickempfindlichkeit für die Quer- und Höhenruder sehr schlecht einstellen läßt. Oftmals reicht dabei schon eine winzige Bewegung des Höhenruders, und der Flieger steigt oder sinkt so stark, daß es z.B. kaum möglich ist, einen Gleitweg korrekt abzufliegen. Abhilfe schafft hier das Hinzufügen der folgenden Zeile in der FS9.cfg im Abschnitt [CONTROLS] (danach muß natürlich die Empfindlichkeit neu eingestellt werden, was aber nun problemlos möglich ist).
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Im FS2000 waren nur "abgespeckte" Sounddateien vorhanden (4 BIT), die, soweit ich mich erinnere,
auch die Performence etwas drückten, da sie komprimiert waren. Es wurde daher empfohlen, die Sounddateien von
der 3. Installations-CD des FS2000 zu verwenden. Diese waren klanglich besser (16 BIT), nahmen aber mehr
Platz auf der Festplatte ein.
Wenn man sich nun die Sounddateien des FS2004 ansieht, wird man feststellen,
daß dort die gleichen abgespeckten, besser gesagt minderwertigen Sounddateien des FS2000 zum Einsatz kommen.
Wer die genannten Dateien noch besitzt, kann sie beruhigt in den FS2004 übernehmen. Für alle Fälle ist
natürlich wieder das Sichern der Originaldateien anzuraten.
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Dieser Download besteht nicht aus einer kompletten Concorde, sondern nur aus Teilen der von mir
erweiterten/verbesserten Original-Concorde des FS2000! Dazu gehören ein neues Panel, 3 Texturen, die
(Original-)Model-Datei, die Aircraft.cfg und einige zusätzliche Gauges. Wegen der begrenzten Kapazität meiner
Homepage kann ich die Sounddateien und die Concorde.gau nicht mitliefern. Wo man sich diese besorgen kann
steht in der Readme.
Hinweis: Beim Laden der Maschine im FS2004 erscheint eine Meldung bezüglich der
MDL-Datei. Das kommt daher, weil die Datei für den FS2000 programmiert wurde - die Concorde funktioniert
aber auch im FS9 in vollem Umfang. Also einfach ignorieren und auf JA klicken!
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Wer gerne mit der Concorde fliegt, aber nicht über das Handbuch aus dem FS2000 verfügt, hat oftmals Schwierigkeiten die richtigen Geschwindigkeiten vom Start bis zur Landung zu finden. Darum, und auch wegen den zahlreichen Anfragen, gibt es dazu heute einige Tipps. Alle von mir aufgeführten Geschwindigkeiten usw. sind meine eigenen Erfahrungswerte, gepaart mit den Angaben aus dem Handbuch. Sie müssen nicht den realen Werten und natürlich auch nicht den Erfahrungen anderer Flightsimmer entsprechen!!!
Vorbereitung:
Anfänger sollten die Realitätseinstellungen für die Flugzeuge auf Gering stellen. Dadurch wird erreicht, daß
das ständige Verteilen des Treibstoffs automatisch geschieht. Das ist ein sehr wichtiger Faktor beim Fliegen
der Concorde und sollte wirklich nur manuell geregelt werden, wenn man die Maschine exakt beherrscht. Ich gehe
deshalb bei meinen Ausführungen auch nicht weiter darauf ein.
Man sollte auch nicht zuviel Treibstoff nehmen,
da man die Maschine sonst nur mit Mühe in die Luft bringt.
Start:
Schon beim Rollen zur
Startbahn werden Nase und Visitor auf 5° gesenkt. Die Voreinstellungen im Autopiloten sind für die Höhe
58.000 ft (normale Reiseflughöhe)und für die Geschwindigkeit 250 ktn.
Der Start erfolgt immer mit Vollgas
und einschalteten Nachbrennern (UMSCHALT + F4). Bei etwa 170 - 180 KIAS wird die Nase mit dem Steuerknüppel
auf 10° angehoben und bis zum Abheben der Maschine (dies geschieht bei ungefähr 210 KIAS) gehalten. Nach
Erreichen einer positiven Steigrate wird das Fahrwerk eingefahren.
Steigflug:
Der Schub wird
soweit reguliert, daß die Geschwindigkeit konstant bei 250 KIAS liegt. Dies geschieht mit dem Schubregler und
durch Anpassen der Längsneigung (diese beträgt 15° - 20°). Bei etwa 1.500 ft über Flugplatzhöhe werden die
Nachbrenner ausgeschaltet (wiederum mit UMSCHALT + F4). Danach kann und sollte man den Autopiloten aktivieren.
Noch vor Erreichen von 270 ktn werden Nase und Visitor hochgefahren. Mit 270 ktn ist hier die wahre
Eigengeschwindigkeit, und nicht die im Fahrtmesser angezeigte Geschwindigkeit gemeint (die liegt ja immer noch
bei 250 KIAS). Ablesen kann man die wahre EG links oben im Kurslageanzeiger (HSI). Sie ist beschriftet mit
GDSPD (Groundspeed). Bei 10.000 ft wird die Geschwindigkeit auf 400 KIAS erhöht. Dieses überläßt man am besten
dem AP, indem man ihn entsprechend einstellt.
Nun hat man erst mal etwas Zeit bis zur nächsten Aktion. Diese
erfolgt ab etwa 27.000 ft Höhe. Man konzentriert sich dabei auf die angezeigte Geschwindigkeit im MACH-Meter,
unterhalb des Fahrtmessers. Werden dort 0.95 MACH angezeigt, schaltet man im AP das Halten der Geschwindigkeit
von IAS auf MACH (gegebenenfalls mit der Maus den Wert auf 0.95 korrigieren). Diese Geschwindigkeit wird nun
bis zu einer Höhe von ca. 37.000 ft gehalten. Hier ungefähr ist der sogenannte Beschleunigungspunkt für den
Übergang zur Schallgeschwindigkeit, an dem auch die schwarz-gelbe Nadel für die Anzeige der
Höchstgeschwindigkeit im Fahrtmesser anfängt, schnell im Uhrzeigersinn zu wandern.
Jetzt stellt man im AP
MACH 2.0 ein (normale Reisegeschwindigkeit) und aktiviert die Nachbrenner. Sollte die Geschwindigkeit zu hoch
werden, kann man dieses durch Erhöhen der Steigrate kompensieren (dazu beobachtet man wieder die schwarz-gelbe
Nadel im Fahrtmesser). Die Nachbrenner werden bei MACH 1.7 (abzulesen im MACH-Meter) wieder ausgeschaltet.
Nun wird der Steigflug ganz normal bis zum Erreichen der Reiseflughöhe fortgesetzt.
Reiseflug:
Hierzu ist nichts weiter zu sagen. Da der AP den Vogel fliegt ist Zeit für einen kleinen Blick auf die wahre
Eigengeschwindigkeit. Die liegt so ungefähr bei 1.050 Knoten. Umgerechnet mit dem Faktor 1,852 sind das rund
1.945 kmh. Da wird einem auch schnell klar, warum sich die Haut der Concorde trotz -56°C Außentemperatur bis
auf +120°C aufheizt und der Flieger dadurch um mindestens einen Meter länger wird.
Sinkflug:
Etwa 320 nm vor Erreichen des Zielflughafens schaltet man die Geschwindigkeit im AP wieder auf IAS um und stellt
diese auf 350 KIAS ein. Der Sinkflug beginnt ab 250 nm vor dem Zielflughafen. Dazu schaltet man im AP das Halten
der Geschwindigkeit komplett ab und stellt auch den Schubregler am Joystick auf Null, falls noch nicht geschehen.
Die Sinkrate stellt man im AP auf -1.800 und die Höhe auf 4.000 ft über Flugplatzhöhe. Normalerweise betätigt
man jetzt auch den DE-ICE-Schalter.
Mit diesen Einstellungen kommt man im Normalfall in der richtigen Höhe
beim Zielflughafen an. Ein Problem dabei sind IFR-Flüge. Hier wird man vom ATC erst 180 nm vor dem Ziel zum
Sinken aufgefordert. Das ist Aufgrund der hohen Geschwindigkeit zu wenig und man kommt viel zu hoch an. Hier
kann man sich nur damit behelfen den IFR-FLug rechtzeitig zu beenden und auf VFR zu wechseln oder die Höhe durch
die Schnellverstellung zu korrigieren. Hierbei wählt man als Höhe etwa 1/3 der verbleibenden Entfernung zum Ziel
x 1000, d.h. bei einer Entfernung von z.B. 33 nm wählt man eine Höhe von 11.000 ft. Am günstigsten ist natürlich
ein kompletter VFR-Flug!
Die Geschwindigkeit muß nun soweit kontrolliert werden, daß sie bei Erreichen von
10.000 ft nicht über 250 KIAS liegt. Unterhalb einer Geschwindigkeit von 270 Knoten (wahre Eigengeschwindigkeit)
werden Nase und Visitor wieder auf 5° gesenkt. Auch sollte man jetzt den noch vorhandenen Treibstoff
kontrollieren und wenn nötig etwas davon ablassen. Mehr als 18% sollte in keinem Tank mehr vorhanden sein.
Anflug:
Die Anfluggeschwindigkeit muß nun soweit reduziert werden, daß sie bei einer
Entfernung von etwa 12 nm vom Ziel 190 KIAS beträgt. Mit dieser Geschwindigkeit werden auch erforderliche
Platzrunden geflogen! Sobald ein eingestelltes ILS-Signal empfangen wird, ist es gerade für Anfänger sehr zu
empfehlen das EFIS als Navigationshilfe zu aktivieren.
Landung:
Kurz vor Erreichen des
Gleitpfades wird die Nase ganz abgesenkt und das Fahrwerk ausgefahren. Der Gleitpfad wird bis 800 ft vor der
Landebahn mit der Geschwindigkeit von 170 KIAS abgeflogen, danach wird auf ca. 160 Knoten reduziert. Dieses ist
eine Landegeschwindigkeit, mit der ich immer gut zurechtgekommen bin. Die Landegeschwindigkeit liegt
normalerweise je nach Gewicht zwischen 150 und 163 Knoten.
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Gerade für Anfänger ist es schwierig z.B. aus einer Platzrunde heraus zu landen, wenn die Sicht nach außen durch die Innenansichten verdeckt ist. Wer beim Hinaussehen nach links, rechts etc. lieber etwas mehr von der Umgebung sehen möchte ändert einfach folgenden Wert in der FS9.cfg:
Die Änderung ist nur beim Hinaussehen aus der normalen Cockpitansicht heraus wirksam. Das virtuelle Cockpit ist natürlich nicht davon betroffen. Einen Nachteil hat die Änderung aber: Bei mit GMax erstellten Flugzeugen sind die Landescheinwerfer aus der Cockpitsicht heraus nicht zu sehen!
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In den FS2002-Tipps vom Flightsimvetclub wurde mal eine Möglichkeit aufgezeigt, wie man auf langen Flügen eine höhere Simulationsrate einstellen kann, ohne daß der Flug vom ATC gecancelt wird. Dazu wartet man nach dem Start (oder auch nach einer Weile des Fluges - das ist egal), bis man von einer Zentrale zur Nächsten wechseln soll. Nach dem Handoff fliegt man dann aber weiter, ohne die Frequenz der neuen Station einzustellen. Nun kann man beliebig schnell z.B. über den großen Teich fliegen, was ja ansonsten mehrere Stunden dauern würde. Jedesmal wenn man in einen anderen Zuständigkeitsbereich kommt, sieht man im ATC-Fenster den Namen der neuen Station und auch die zugehörige Frequenz. Um den rechtzeitigen Sinkflug aus großen Höhen nicht zu verpassen, verringert man spätestens 150nm vor dem Ziel die Simulationsgeschwindigkeit wieder auf 1 und meldet sich ganz normal bei der nun zuständigen Zentrale an. Danach wird man weiter wie gewohnt vom ATC begleitet.
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Seit dem FS2002 sind die Marker-Sounds nicht mehr defaulmäßig eingeschaltet, so wie man es aus den vorherigen Flusiversionen gewohnt war. Der Schalter hierfür befindet sich im jeweiligen Radio-Stack der Flieger (Taste MKR). Wer die Sounds aber schon beim Start des Flusis aktiviert haben möchte, öffnet die FLT-Datei seines Standardfluges und ändert folgende Zeile:
In selbsterstellten Flügen befindet sich die Zeile im Abschnitt [Avionics.0]!!!
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Die hier beschriebenen Geschwindigkeiten und Klappenstellungen beziehen sich ausschließlich auf Jet-Maschinen und müssen nicht unbedingt genau der realen Verfahrensweise entsprechen. Es sind einfach nur meine eigenen Erfahrungswerte. Ich fliege schon seit dem FS95 danach (als noch kein automatischer Schub usw. unterstützt wurde) und bekomme so jede Maschine problemlos auf die Piste. Alle Werte können nach oben oder unten hin etwas abweichen, was vom Gewicht der Flieger abhängig ist. Der größte Faktor dabei ist natürlich die noch vorhandene Treibstoffmenge. Diese sollte nicht zu hoch sein und gegebenenfalls vor der Landung etwas abgelassen werden.
Sinkflug:
Unterhalb 10.000 ft ist nur eine Geschwindigkeit von 250 KIAS erlaubt. Darauf sollte man
unbedingt achten und die Regelung lieber dem Autopiloten überlassen.
Anflug:
Etwa 15 nm vor dem
Flugplatz die Geschwindigkeit auf 210 KIAS reduzieren und die Klappen auf 1° setzen. Bei 10 nm Entfernung die
Geschwindigkeit bis auf 190 KIAS reduzieren. Dabei die Klappen (je nach Gewicht) auf 10° bis 15° ausfahren. Die
Geschwindigkeit wird nun weiter reduziert, so daß sie kurz vor Erreichen des Gleitpfades etwa 170 KIAS beträgt.
Die Klappen werden dabei bis auf 20° ausgefahren. Sobald das Flugzeug auf dem Gleitweg ist und sich die Nase
senkt wird das Fahrwerk ausgefahren. Das ist zu diesem Zeitpunkt günstig um einer Erhöhung der Geschwindigkeit
entgegenzuwirken.
Wenn das Fahrwerk draußen ist wird die Geschwindigkeit auf 135-140 KIAS zurückgenommen und
die Klappen weiter bis auf 40° bzw. die letzte Stufe gestellt.
Ist der Flieger zu leicht und sinkt er nicht
schnell genug, werden die Klappen eine Stufe zurückgenomen. Ist er zu schwer, erhöht man die Geschwindigkeit auf
145-150 KIAS. Der im FS2002 sehr träge reagierende Autopilot sollte noch genügend Zeit haben um einen stabilen
Sinkflug einzustellen!
Wer möchte, kann nun die automatischen Bremsen und Störklappen aktivieren.
Landung:
Wenn die Landebahnschwelle erreicht ist wird der AP komplett abgeschaltet (für manuelle
Landung). Die Triebwerke befinden sich im Leerlauf. Wenn sich die Nase des Fliegers nach unten bewegt, wird der
Steuerknüppel leicht angezogen um auf dem Gleitweg zu bleiben. Um nicht mit dem Bugrad zuerst aufzusetzen wird
die Nase etwa 50 ft über der Landebahn ca. 3° angehoben. Kurz danach setzt der Flieger auf und es wird der
Umkehrschub betätigt sowie die Störklappen ausgefahren (falls nicht automatisch eingestellt).
Die Nase des
Fliegers durch Nachgeben des Steuerknüppel sinken lassen, damit auch das Bugrad den Boden berührt. Danach erst
beginnt der Umkehrschub zu arbeiten und es erfolgt gleichzeitig das manuelle oder automatische Bremsen. Der
Umkehrschub wird bei etwa 60 Knoten beendet. Weiter bis zur Rollgeschwindigkeit abbremsen und Landebahn
verlassen. Auf dem Weg zum Terminal werden die Klappen vollständig eingefahren und auch die Störklappen wieder
versenkt.
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Um die Reaktion des Autopiloten bei den Jets auf ILS-Frequenzen zu verbessern, müssen in der Aircraft.cfg der Flieger im Abschnitt [flight_tuning] die Werte in folgenden Zeilen geändert werden (die Defaultwerte sind 1):
Die Flugstabilität, gerade auf dem Gleitweg, wird dadurch deutlich verbessert. Der Flieger schwenkt bei Kurskorrekturen nicht mehr so stark zur Seite und auch die Höhe wird korrekt gehalten, ohne daß die Nase ständig hoch und runter wippt. Natürlich braucht der AP etwas Zeit, um sich auf den Landekurs einzupegeln. Daher sollte man, wenn möglich, schon in Höhe von 2.500 bis 3.000 ft über Flugplatzhöhe in ausreichendem Abstand zum Gleitweg auf den ILS-Kurs einschwenken.
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| Viele Simmer finden im 747-Panel keine Möglichkeit für die Einstellung der Kurse für NAV, APR, LOC
und BC. Dies wird nicht wie man fälschlich annehmen könnte im Autopiloten bei HDG eingestellt (weil sich
daneben gleich der Umschalter HDG / NAV befindet), sondern direkt in der oberen rechten Ecke der Nav-Anzeige
siehe Bild). Der Wert bei CRS kann entweder mit der Maus oder nach Auswahl durch die Taste V mit + und - eingestellt werden. |
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Mit den meisten Flugzeugen hat man Probleme auf die erforderliche Reiseflughöhe zu kommen, selbst mit nur halbvollen Tanks. Abhilfe schafft das Ändern folgender Zeilen in der Aircraft.cfg der jeweiligen Maschinen.
Der Defaultwert ist 1.0 und kann wenn nötig bis auf 0.5 weiter verringert werden. Sollte der Abschnitt noch nicht vorhanden sein (z.B. bei importierten Flugzeugen), so kann er wie dargestellt in die Aircraft.cfg eingefügt werden.
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